Zwei Tage mit Coding-Agenten in der eigenen IT
Für die IT- und Entwicklungsabteilung eines IT-Systemhauses haben wir einen Hackathon mit Coding-Agenten geleitet. Am Ende hatten fünf Teams fünf lauffähige Prototypen.

Vom Azubi im ersten Lehrjahr bis zur Teamleitung saßen hier alle zwei Tage lang vor demselben Werkzeug.
Im Juni habe ich mit einem Kollegen einen Hackathon für die IT- und Entwicklungsabteilung eines IT-Systemhauses geleitet, rund sechzehn Leute in fünf Teams. Gebaut wurde an echten Aufgaben aus dem Haus, jeweils mit einem Coding-Agenten. Am Ende standen eine Datenbank-Auswertung mit Alarmen, ein Belegimport für eine Warenwirtschaft, eine Übersetzung zwischen zwei EDI-Formaten, die ein Team ohne Vorwissen schaffte, ein Geräteimport nach Dynamics 365 und eine Wissensplattform mit Quiz.
Lauffähig waren alle fünf, auch wenn ein Import in der Abschlussdemo an der Datenbankverbindung scheiterte. Am meisten Zeit kostete die gemeinsame Entwicklungsumgebung im Container, und beim SharePoint-Projekt hing der Build. Am häufigsten gelobt wurde der Plan-Modus, in dem der Agent erst einen Plan vorlegt und dann baut.
Das Bild zeigt unseren Spickzettel zum Coding-Agenten.
Fazit
Vertrauen in den Agenten haben die Teams vor allem über Tests gefasst, und der Plan vorab hat mehr gebracht als jede Folie.
Ausblick
Damit der Start beim nächsten Mal schneller geht, braucht es eine fertige Standardumgebung für alle Teams.