Eine Richtlinie für alle Rechner
Für ein Architekturbüro habe ich KI-Werkzeuge so eingerichtet, dass eine zentral verwaltete Richtlinie festlegt, was die KI auf jedem Rechner darf.

Wer im Büro KI-Werkzeuge verteilt, möchte die Regeln nicht an jedem Rechner einzeln nachziehen.
Mit einem Architekturbüro habe ich im August ein Zielbild für den Einsatz von KI erarbeitet, und daraus ist im September eine zentrale Richtlinie für Claude Code geworden. Sie liegt beim Anbieter, jeder Rechner holt sie beim Start und danach stündlich. Sie sperrt den Zugriff auf Zugangsdaten und gefährliche Befehle, selbst nachgeladene Erweiterungen starten gar nicht erst. Dazu kommen Arbeitsregeln für jede Sitzung, etwa keine erfundenen Normen oder DIN-Nummern.
In meiner ersten Vorlage steckten zwei Schemafehler, die erst der Kunde beim Einspielen bemerkte. Außerdem gibt es eine Tücke: Die Einstellung, nach der nur zentrale Regeln gelten, schaltet lokale Sperren lautlos ab. Die Konfiguration sieht danach strenger aus als vorher und ist es an dieser Stelle nicht. Die Anleitung sammelt lokale Regeln deshalb jetzt vorher ein.
Das Bild zeigt einen Ausschnitt aus der Richtlinie.
Fazit
Bei zentralen Regeln prüfe ich inzwischen auch, was durch sie wegfällt.
Ausblick
Am 1. Dezember folgt eine Schulung, in der das Team mit dieser Einrichtung selbst arbeitet.