Friss den Hot Dog!
Mein Sohn hat mir sein Wunschspiel als Sprachnachricht geschickt. Am nächsten Abend lief es, gut zwei Wochen später habe ich es noch einmal neu gebaut.

Die Spielidee kam als Sprachnachricht: ein Mann auf dem Mond, der fliegende Hot Dogs frisst und den brennenden ausweicht.
Mein Sohn hat sie mir am 17. Oktober aufgesprochen, mein Assistent hat die Aufnahme transkribiert und daraus zuerst eine Konzeptseite gebaut, auf der er seine Figur und die Preise im Shop wählen konnte. Am nächsten Abend lief das Spiel im Game-Boy-Look, mit fünf Leveln, Doppelsprung und einem Senf-Blaster gegen die Feuer-Hot-Dogs. Im Shop gibt es Tempo und Schutzschild, am Ende wartet die Grillmaschine von Professor Brutzel. Die Herzen funktionieren wie bei Zelda, jeder Treffer kostet ein halbes.
Beim ersten Spielen kam sein Urteil schnell: kein Autoscroller. Anfang November habe ich die Welt deshalb neu aufgesetzt, als freien Plattformer mit vorgerenderten 3D-Figuren in einer Mondlandschaft. Die erste Fassung mit diesem Look schaffte im Browser rund 15 Bilder pro Sekunde, erst mit WebGL wurden es 120. Ein Testläufer spielt seitdem alle Level im Zeitraffer durch, bevor ich etwas ändere.
Fazit
Ein Kind beschreibt sein Spiel erstaunlich genau, und es sagt sofort, wenn sich etwas falsch anfühlt.
Ausblick
Als Nächstes stelle ich das Sprunggefühl nach seiner Rückmeldung ein, danach bekommt sein Laptop die neue Fassung.
