Malen nach Zahlen aus eigenen Fotos
Aus einem Foto rechnet mein Werkzeugkasten eine A4-Vorlage, als Zahlenraster oder mit nummerierten Flächen. Direkt aus dem Foto gerechnet, kam nur Flächenrauschen heraus.

Direkt aus einem Foto gerechnet, sieht eine Malen-nach-Zahlen-Vorlage aus wie ein Ameisenhaufen aus winzigen Flächen.
Mein Assistent macht aus dem Foto deshalb zuerst ein flaches Comicbild mit klaren Farben und dicken Konturen, lokal auf meinem GPU-Server. Danach ordnet ein Skript jede Fläche einer Farbe aus der Palette zu und legt eine A4-Seite mit Legende und ein Lösungsblatt an. Mein Sohn wollte ein Ziffernraster mit 30 Spalten, meine Tochter nummerierte Formen, also kann das Skript beides. Die ersten Vorlagen sind aus Fotos der Kinder entstanden, die bleiben im Haus. Das Bild hier habe ich für diesen Beitrag aus einem Foto des Plüschigels meiner Tochter gerechnet.
Zweimal musste ich nachsteuern. Kleine Flächen hatte das Skript anfangs schon vorgemalt, jetzt bekommen sie eine kleine Ziffer oder bleiben leer. Große Flächen waren riesige Felder, die heute in Wellenbänder und Zellen zerlegt werden. Beim Igel hat das auch die Wolken erwischt.
Fazit
Der Umweg über das Comicbild macht die Vorlage malbar, danach muss das Skript nur noch Flächen zählen.
Ausblick
Aus demselben Werkzeugkasten entstehen auch klassische Ausmalbilder. Für die letzte Serie steht noch ein Probedruck aus.

