Projekte, Assistenten, 3. November 2026

Q bekommt einen eigenen Mac

Mein Assistent darf Maus und Tastatur bedienen, nur nicht, während ich selbst daran sitze. Deshalb klickt er jetzt in einem eigenen Mac, der unsichtbar auf meinem läuft.

Q bekommt einen eigenen Mac

Ein Mac hat einen einzigen Mauszeiger, und den wollten mein Assistent und ich gleichzeitig benutzen.

Klicken darf Q bei mir, „aber mich nervt das halt, während ich dran bin“. Seit Anfang November hat er deshalb einen eigenen Mac, eine virtuelle Maschine mit macOS, die ohne Fenster auf meinem Rechner läuft. Q schaut über ein Bildschirmfoto hinein und klickt und tippt über eine Fernsteuerung, mein eigener Zeiger bleibt dabei, wo er ist. Ausprobiert habe ich das, während ich selbst am Mac gearbeitet habe.

Ein Wort mit Umlauten zu tippen brauchte trotzdem mehrere Anläufe. Die Fernsteuerung verschluckte Großbuchstaben und Umlaute. Über die Zwischenablage wurde aus „Größe“ zuerst „Gr√∂√üe“, weil die Maschine keine Spracheinstellung mitbekam. Und die Tastennamen sind dort vertauscht, ein Druck auf die vermeintliche Befehlstaste tippte ein einsames Wurzelzeichen. Das Bild zeigt die ganze Versuchsreihe im Terminal der Maschine.

Fazit

Für Webseiten brauche ich die Maschine gar nicht, das erledigt ein unsichtbarer Browser mit meinen Anmeldungen. Die virtuelle Maschine bleibt für Programme, die keine Schnittstelle haben und echte Klicks brauchen.

Ausblick

Installiert wird darin erst etwas, wenn ein konkretes Programm es verlangt. Bis dahin bleibt sie ausgeschaltet.

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